Diese Website verbindet zwei Fachwelten — CAD und KI. Hier steht jeder Begriff so erklärt, dass er ohne Vorwissen trägt.
Der Name dieses Testlabors: KI-Agenten, die in einer CAD-Umgebung eine Ingenieur-Teilaufgabe übernehmen — hier gemessen an der Rekonstruktion aus technischen Zeichnungen. Der Name benennt bewusst nur das, was gemessen wird: CAD. Simulation (FEM), Zusammenbau und Fertigung (CAM) sind nicht Teil dieser Messung.
Die tatsächlich gemessene Einheit: Kommandozeilen-Agent plus Sprachmodell. Beide Anteile lassen sich in diesem Aufbau nicht getrennt bewerten.
Anteil der Zeichnungsmaße, die sich am fertigen Modell messtechnisch wiederfinden — nachgemessen, nicht behauptet.
Sitzen die Maße am richtigen Konstruktionsmerkmal (Bohrung, Fase, Nut) — oder stimmt nur die Zahl irgendwo?
Selbstkonsistenz der vom Nachbau erzeugten Kontrollzeichnung gegen die Sollmaße — auch eine falsche Form kann hier perfekt abschneiden.
Nur bei Gewindefällen: Ist das Gewinde nach Typ, Steigung und Volumen normgerecht modelliert? Ganz oder gar nicht.
Wie oft ein Lauf überhaupt ein bewertbares Modell abgab (genau ein Solid im STEP) — eine Qualitätsinformation, keine Bewertungsdimension.
Der Anteil der Zeichnungsmaße, der sich am Referenzmodell überhaupt automatisch nachmessen lässt — die Obergrenze der Maßtreue je Fall.
Einer der sieben Fälle, an denen die Erfahrungsregeln der Agenten geschärft wurden — Ergebnis dort ist trainingsnah und wird getrennt ausgewiesen.
Software zum Konstruieren räumlicher Bauteile am Rechner (Computer-Aided Design).
Die normierte 2D-Darstellung eines Bauteils mit allen Maßen — die verbindliche Sprache zwischen Konstruktion und Fertigung.
Die europäische Anordnung der Ansichten auf einer Zeichnung (ISO 5456-2): die Draufsicht steht unter der Vorderansicht.
Ein geschlossener räumlicher Körper im CAD. „Genau ein Solid“ heißt: ein zusammenhängendes Bauteil, keine losen Einzelstücke.
Ein herstellerneutrales Dateiformat, das die exakte 3D-Geometrie verlustfrei zwischen CAD-Programmen austauscht.
Ein Modell, das aus benannten Maßen aufgebaut ist — ändert man ein Maß, baut sich die Geometrie nach.
Körper miteinander verrechnen: vereinigen, voneinander abziehen oder die Überschneidung bilden.
Die Rechenmaschine im Inneren eines CAD-Programms, die Körper über ihre exakten Begrenzungsflächen beschreibt (Boundary Representation).
Ein freies, quelloffenes CAD-Programm — der CAD-Kern der Testumgebung.
Der FreeCAD-Baustein, der aus einem 3D-Modell normgerechte 2D-Ansichten erzeugt — hier auch zum maschinellen Nachmessen genutzt.
Das Sprachmodell selbst (z. B. claude-opus-5 oder gpt-5.6-sol) — es liefert das Denken.
Das Programm, das ein KI-Modell arbeiten lässt: Es liest Dateien, ruft Werkzeuge auf und führt Befehle aus (hier: Claude Code und codex).
Die schriftlichen Erfahrungsregeln, die dem Agenten in der Arbeitsumgebung mitgegeben werden — Handwerksregeln, kein Programmcode.
Der Kanal, über den der Agent das CAD-Programm steuert: benannte, geprüfte Operationen statt freien Programmcodes.
Software, die aus einem Bild oder PDF den enthaltenen Text ausliest — hier die maschinelle Aufbereitung der Zeichnung, bewusst ohne manuelle Nachbesserung.
Wie viel Abweichung vom Nennmaß zulässig ist; ISO 2768-m ist eine übliche Sammelvorgabe für unbemaßte Allgemeintoleranzen.
Finite-Elemente-Methode: die rechnerische Simulation, ob ein Bauteil den Belastungen standhält — hier nicht Teil der Messung.
Die Ableitung von Maschinenprogrammen für die Fertigung aus dem CAD-Modell — hier nicht Teil der Messung.
Volumenüberlappung zwischen Nachbau und Referenz: 1,00 heißt deckungsgleich, kleine Werte heißen andere Form.
Eine Prüfziffer über die Bewertungslogik: bleibt sie gleich, wurde mit demselben Maßstab gemessen.
Vom Zufall mitbestimmt: zwei Läufe desselben Modells auf derselben Aufgabe können unterschiedlich ausfallen.